Home » Blog » E-Zigaretten als Alternative

E-Zigaretten als Alternative

Eines vorab: wir möchten E-Zigaretten nicht verharmlosen. E-Zigaretten bieten eine Alternative für all diejenigen, die es ohne Hilfe nicht schaffen, das Rauchen so aufzugeben.

E-Zigaretten sind nach aktuellsten Studien deutlich weniger schädlich als herkömmliche Tabak Zigaretten, dabei betonen wir auch hier gern erneut: dennoch sind E-Zigaretten weiterhin schädlich.

Was ist eine E-Zigarette und wie funktioniert diese?

E-Zigaretten sind eine recht junge Erfindung. Bei einer E-Zigaretten wird Liquid verdampft, statt Tabak verbrannt. Diesem Liquid kann nach Bedarf Nikotin hinzugefügt werden. Liquid wird mit Hilfe von Watte zu einem Heizdraht transportiert. Das hinzuführen von Strom wird besagter Heizdraht erhitzt und das Liquid dadurch verdampft.

Gegenüber herkömmlichen Zigaretten findet bei diesem Prozess keinerlei Verbrennung statt. Die Temperaturen beim Verdampfen des Liquids liegen bei 150-300 C°, somit knapp 1000 C° unter dem Verbrennungsprozess bei einer Zigarette. Durch diesen gravierenden Temperaturunterschied spricht man vom „Dampfen“.

Das Liquid besteht aus bis zu 4 Bestandteilen: Pflanzliches Glyzerin, Propylenglykol, Aromen und ggf. Nikotin. Ähnlich kochendem Wasser wird beim Prozess des Verdampfens die chemische Struktur dieser Bestandteile beibehalten. Kühlt der inhalierte Dampf also ab, nehmen die Bestandteile ihre ursprüngliche, feste Form wieder ein.

Das klingt erst einmal banal – ist es aber nicht. Eine Tabakzigarette besteht aus bis zu 10 Bestandteilen, der Hauptbestandteil jedoch ist natürlicher Tabak. Durch die Verbrennung des Tabaks entstehen bis zu 2300 verschiedene Chemikalien, davon sind bis zu 70 krebserregend. Diese exponentielle Aufteilung der Bestandteile in mehrere tausend Chemikalien findet beim Verdampfen von Liquid nicht statt.

Wie sicher sind E-Zigaretten?

Diese Frage kann auf zwei Arten betrachtet und beantwortet werden. Das einfache zu Beginn:

Die Produktsicherheit ist in Deutschland jeder Zeit gegeben. Der Gesetzgeber hat die Haftung für Produkte in Deutschland auf deutsche Unternehmen verlagert. Dadurch stehen diese vollumfänglich für importierte Produkte ein. Ebenfalls müssen alle E-Zigaretten in Deutschland angemeldet sein und unterliegen einer Wartezeit von 6 Monaten, bis diese an Endverbraucher verkauft werden dürfen.

Der Ruf der E-Zigarette ist leider nicht all zu einfach einzufangen. Medien zerreißen sich gern das Maul über die neuartige Rauchalternative. Besonders in Deutschland und den USA sind E-Zigaretten eher gemischt angesehen. In England beispielsweise genießt die E-Zigarette einen sehr guten Ruf. So gut, dass sogar Krankenkassen Rauchern den Umstieg auf eine E-Zigarette subventionieren.

Führende Studien weisen alle deutlich darauf hin, dass die Schadstoffbelastung einer E-Zigaretten 95% weniger schädlich ist, als bei Zigaretten. Auch der Effekt bei einem Umstieg deutet klar auf eine geringere Belastung des Körpers hin. So fallen bei vielen Nutzern Lungenfunktionstest, EKGs und weitere medizinische Tests deutlich besser nach dem Umstieg auf E-Zigaretten aus.

Leider wird der Branche immer wieder unterstellt, dass diese den Fokus auf junge Menschen lege. Dies ist jedoch absolut nicht der Fall. Ausnahmen bilden meist Konzerne, welche bewusst die Nikotinsucht von jugendlichen in Kauf nehmen. Der „typische“ E-Zigaretten Shop jedoch bietet ein breites Sortiment nikotinfreier Liquids und Aromen an. So können junge Erwachsene nikotin- und suchtfrei E-Zigaretten nutzen und diese als Genussmittel einsetzen. Ein Vergleich zur Tabak-Zigarette ist hier obsolet, da diese keine nikotinfreie Alternative darstellen kann.